Coaching für bewusste Männer

Der Moment

Verbunden und einsam zugleich. Sterben um neu geboren zu werden. Das ist der Moment. Jeden Tag aufs Neue.

Jan Mittl

Früher oder später beginnt jeder Mensch sich eine Geschichte zu erzählen die er für sein Leben hält…

Wie komme ich aus der Geschichte nun wieder heraus…in eine neue Geschichte hinein…nichts hält für immer…es ist mehr ein Entwicklungspfad…doch die Zwischenphasen sind das wirklich Herausfordernde…die Übergänge…obwohl wir dachten wir hätten für die Ewigkeit gebaut.

Das Neue…ist Hoffnung und Angst zugleich…Die alte Tür ist noch nicht ganz zu, die neue nicht ganz auf…in dieser Zone zwischen Stoß und Stich…in der Mitte des Flusses…das alte Ufer nicht mehr da…das neue Ufer noch weit weg…dort warte ich auf Dich.

Mein Angebot richtet sich an Männer in der Mitte des Lebens und den damit verbundenen Krisen. Burnout, Trennung, Tod eines geliebten Menschen, den Sinnkrisen wenn der Erfolg da ist aber der Übergang nicht gelingt. Wie komme ich jetzt in eine neue Phase…von der ich noch nicht weiß wie sie aussieht…und wo meine bisherigen Herangehensweisen mir mehr im Weg stehen als helfen.

Sterben um neugeboren zu werden. Das praktiziere ich seit über 30 Jahren selbst.

Meine Werkzeuge: Ich sehe und höre hin. Ich arbeite mit der Sprache der Philosophie und der Astrologie. Durch den Dialog mit Dir entsteht das gemeinsame Erahnen, Erspüren und Erfühlen des größten Hebels für die nächsten 3 bis 6 Monate. Dann kommt erst das Verstehen. Nachgelagert.

Wer sich angesprochen fühlt, wer hungrig ist wieder mehr zu spüren, sich wieder lebendiger fühlen will — und wenn Du jetzt etwas erkennst: schreibe mir. Wir vereinbaren einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch.

Wer bin ich

Jan Mittl Porträt

Ich erinnere mich in Paris. Mitte der neunziger. Ich stehe am Place de Clichy an einer Telefonzelle…und warte dass diese frei wird. Plötzlich kracht es neben mir. Von der Verkleidung des Geschäfts neben mir hat sich eine Spiegelscheibe gelöst aus ca. 3 m Höhe und ist 30 cm neben mir auf den Boden aufgeschlagen.

Habe ich damals wirklich gespürt dass es ums Jetzt geht? Nein. Ich bin über den Moment hinweggegangen, als wäre nichts geschehen. Ich habe mein Leben noch ca. 20 Jahre weiter gelebt — unbewusst, weiter geträumt. Verstrickt, gefangen zwischen meinen Ängsten einerseits und meinen Träumen andererseits.

2005, Berlin. Wieder das Gefühl: aussteigen. Ich hatte sogar schon die Idee — Mr. Brain, ruf mich an, wir finden in 20 Minuten deine größte Bremse. Damals war ich noch selbst meine größte eigene Bremse.

Ich stelle mir vor wie ich jetzt als Stimme im Kopf des damals jungen Mannes am Place de Clichy stehe — kurz nachdem die Glasscheibe am Boden zersplittert ist — und sage: „ganz schön knapp…da hast Du ja richtig Schwein gehabt…mach was draus…stell Dir vor, das war wie auf dem Triumphzug der Cäsaren in Rom — ein kleiner Zwerg der mit auf dem Triumphwagen fährt und flüstert: vergiss nicht, dass Du sterblich bist…“

Erst seit 2021 verstehe ich die Tiefe der Einsamkeit…der existenziellen Einsamkeit in der ich mich befinde, in der wir uns alle befinden, verbunden und einsam zugleich…seit immer und bis zu meinem letzten Tag…trotz der Liebe meiner Nächsten, meiner Kinder, Freunde…und der Welt.

Niemand kann mich retten, nur ich mich selbst — sobald ich bereit bin zu fühlen und zu sehen was ist, es zu benennen und dann Schritt für Schritt zu ent-scheiden…und zu handeln um neue Erfahrungen zu machen, andere Gefühle zu fühlen.